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    Religion in Sri Lanka

    Der Buddhismus ist eine weit verbreitete Religion in Sri Lanka

    Farbenprächtiger Buddha in Anuradhapura

    Die meisten Einwohner Sri Lankas sind Theravada-Buddhisten (69 %).Daneben sind etwa 15 % der Bevölkerung Hindus. Die Muslime, größtenteils Nachfahren der Moors, bekennen sich mit 9% zum Islam. Hauptsächlich Singhalesen und Tamilen, bekennen sich mit 7% zum Christentum. Sie gehören zu der römisch-katholischen Kirche.

    Die ethnische Aufteilung der Bevölkerung Sri Lankas spiegelt sich in  der Verteilung der Religionen wider: Die Singhalesen sind zum größten Teil Buddhisten, die Tamilen mehrheitlich Hindus und die Moors ausschließlich Muslime. Außerdem gibt es unter Tamilen und Singhalesen christliche Minderheiten.

    Der Hinduismus ist eine weit verbreitete Religion in Sri Lanka

    Ein hinduistischer Tempel im Norden Sri Lankas

    Vom 8. bis 11. Jahrhundert war das Mahayana verbreitet. Seit dem 12. Jahrhundert gehören die Buddhisten in Sri Lanka der Theravada-Schule an. Dadurch, dass Sri Lanka im mehrheitlich hinduistischen Südasien ein buddhistisch geprägtes Land ist, kommt Sri Lanka eine Sonderstellung zu. Dem Buddhismus wird in der Verfassung Sri Lankas eine besondere Position eingeräumt. Demnach ist der Staat verpflichtet, den Buddhismus „zu schützen und zu fördern“. Unter den Hindus Sri Lankas ist, sowie bei den Tamilen auf dem indischen Festland, der Shivaismus die am weitesten verbreitete Glaubensströmung. Die Muslime Sri Lankas sind hauptsächlich Sunniten. Unter den Christen dominiert als Resultat der portugiesischen Missionierung während der Kolonialzeit der Katholizismus, es gibt aber auch Anglikaner (Curch of Ceylon) und protestantische Gruppen.

    Bis heute sind Tempel aus allen Epochen in Sri Lanka zu finden

    Tempelruinen in Polonnaruwa

    Die Lehre des Buddhismus kam im 2. Jahrhundert vor Christus nach Sri Lanka. Der damals regierende König konvertierte zum Buddhismus und ließ in Anuradhapura den Sri Mahi Bodhi pflanzen. Dies ist ein Sprössling des Baumes, unter dem Siddhartha Gautama die Erleuchtung gefunden haben soll. Die Grundlage der buddhistischen Lehre ist der Weg der Mitte, der von den vier edlen Wahrheiten geprägt ist. Der Hinduismus ist hingegen die einzige Weltreligion, die sich nicht auf einen Schöpfer zurückführen lässt. Sie ist aus dem Kastenwesen, dem Brahmanismus und dem Opferkult entstanden. Die ältesten heiligen Schriften sind die Veden. Etwa ab dem 5. Jahrhundert nach Christus wurden einzelne Verse vermutlich auch schriftlich aufgezeichnet, aber nach wie vor als brahmanisches Geheimwissen betrachtet.